"Mach dich auf, in die Welt..."

"Mach dich auf, in die Welt...", mit diesen lebensmutigen und herausfordernden Worten wurde ich, dank moderner Technik, von meinem Handy geweckt. Trotz der allgemein vorherrschenden Montagsstimmung war ich gespannt wo mein Weg heute vorbei führen mag. Erwartungsvoll reiste ich mit Sack und Pack gen Heide, um dort das Geheimnis des Schulsports zu lüften. Schulsport soll zu außerschulischen Aktivitäten auffordern. Es war so einfach, aber doch all die Jahre so fern... Aber neue Zweifel kommen auf. Warum sollten sinnlose Tick-Spiele mich zur irgendetwas außer zur "Flucht" annimieren? Und wo gibt es bitte einen örtlichen "Tick und Flucht Verein"?

Mit diesen Gedanken im Gepäck machte ich mich wieder auf. Aber nicht ohne das Wort "Interbrittation" mitzunehmen, was es in Anlehnug an meine 80er-Freundin verdient hat, eingepackt zu werden. Am Ziel angekommen, blieb keine Zeit um die Gedanken und die Wörter auszupacken, denn es ging gleich weiter - ohne Schnippi. Denn Schnippi zog es vor, sich kopfüber in den Dreck zu stürzen, was bei mir spontan die Frage auslöste, wie Schnippi das mit den Halswirbeln vereinbaren kann. Den Rest des Geschehens beobachte ich mit einer absurden Schieflage des Kopfes, was eine Sehnsucht nach der Zeit in mir hervor rief.

Als der Weg sich dem Ende neigen wollte, raffte ich mich zu einer Zeitreise in die 70er Jahre auf. In den 70ern angekommen, ging es denn  eher gemächlich weiter. Vorbei scheint die fetzige Zeit der Biene Maja und der Badekappenflicht, von der frühere Generationen schwärmen. Es wurde nur eine Warnung vor Lamas ausgesprochen, die einem am Wegesrand bespucken könnten.

In der heutigen Zeit und am Ausgangspunkt des Tages angekommen, schüttel ich den Kopf und lehne mich entspannt zurück.

Erkenntnis des Tages: Ob 70er, ob 80er, zuhause ist es am schönsten - wo auch immer es sein mag...

3.9.07 21:06

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